Hohe Nachfrage, moderate Kaufpreise
18. May 2026
Während viele beim Immobilienmarkt weiterhin vor allem auf die großen Metropolen schauen, entwickelt sich derzeit ein anderer Trend besonders dynamisch: Mittelgroße Städte gewinnen deutlich an Nachfrage. Bei oft noch moderaten Kaufpreisen.
Eine aktuelle Analyse von ImmoScout24 zeigt, dass insbesondere sogenannte B-, C- und D-Städte zunehmend in den Fokus von Käufern rücken. Städte wie Bamberg, Passau, Würzburg oder Minden verzeichnen seit Jahresbeginn einen starken Anstieg der Nachfrage nach Eigentumswohnungen. Gleichzeitig bleiben die Kaufpreise vielerorts vergleichsweise stabil.
Besonders interessant: In Passau stieg das Kaufinteresse um rund 50 Prozent, während die Kaufpreise im Jahresvergleich sogar leicht zurückgingen. Auch in Bamberg wächst die Nachfrage deutlich stärker als die Preise. Für Kaufinteressenten kann das attraktive Chancen bedeuten, vor allem in Regionen mit guter Infrastruktur, Universitäten oder wachsender wirtschaftlicher Entwicklung.
Lokale Marktkenntnis wichtiger denn je
Die Zahlen zeigen außerdem: In einigen Städten steigen die Preise zwar deutlich, die Nachfrage entwickelt sich jedoch rückläufig. Umgekehrt gibt es Regionen mit stark wachsendem Interesse und bislang nur moderater Preisentwicklung.
Gerade deshalb lohnt sich heute ein genauer Blick auf den regionalen Markt. Denn der Immobilienmarkt entwickelt sich zunehmend unterschiedlich, je nach Lage, Infrastruktur und Nachfrage vor Ort.
Für Eigentümer bedeutet das, dass auch abseits der großen Metropolen ein sehr gutes Umfeld für den Verkauf bestehen kann. Für Käufer eröffnen sich in vielen Städten interessante Perspektiven, bevor die Preise möglicherweise auch dort stärker nachziehen.
Wer wissen möchte, wie sich der Markt entwickelt oder welche Chancen sich aktuell ergeben, sollte sich individuell beraten lassen. Lokale Marktkenntnis wird in einem dynamischen Immobilienmarkt wichtiger denn je.
Quelle:
ImmoScout24 Marktanalyse 2026
https://www.immobilienscout24.de/unternehmen/news-medien/news/default-title/wo-die-nachfrage-explodiert-aber-die-kaufpreise-nicht/