Seniorengerechtes Wohnen immer gefragter

9. November 2015

Bis zum Jahre 2030 wird der Anteil von über 60-Jährigen in vielen deutschen Bundesländern um mehr als 20 - 25 % steigen - eine Bilanz, die auch Immobilienbesitzer vor neue Herausforderungen stellt.

Der Trend geht zum seniorengerechten Wohnen

Angesichts der Hochrechnungen für die nächsten Jahre ist das Thema seniorengerechtes Wohnen wieder in den Fokus gerückt - doch nicht erst in der Zukunft. Schon jetzt belegt eine Studie von immowelt.de, im Rahmen derer rund 1.200 Personen über 18 zu ihrem geplanten Wohnverhalten befragt wurden, dass 64 % der Umfrageteilnehmer im Alter ein neues Zuhause suchen. Gründe hierfür sind zum einen veränderte Bedürfnisse wie beispielsweise:
  • weniger Wohnraum,
  • kürzere Wege und
  • eine altersgerechte Ausstattung.
Für Vermieter und Verkäufer von Immobilien ist daher jetzt der ideale Zeitpunkt, sich auf die neuen Herausforderungen des Immobilienmarktes einzustellen und vermehrt auf altersgerechte Objekte ins Portfolio aufzunehmen. Doch Achtung: Seniorengerechtes Wohnen bezieht sich nicht nur ebenerdige Wohnräume oder Treppenlifte - auch Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte und öffentliche Verkehrsmittel sollten sich in der Nähe befinden, damit die Bewohner trotz eventueller Einschränkungen mobil bleiben können.

Umbaumaßnaßmen lohnen sich dank Verrentung

Wollen Sie nicht umziehen, aber Ihre Immobilie ist den neuen Herausforderungen des Alters nicht gewachsen? Dann lohnt es sich auf jeden Fall entsprechende Umbaumaßnahmen zu planen und in die vorhandene Immobilie zu investieren. Experten haben herausgefunden, dass es nicht mehr sinnvoll ist, eine Immobilie bis zum Rentenalter voll zu tilgen. Stattdessen lohnt sich eine Verrentung mit einer Restschuld von 20 bis 30 %, wodurch mehr Kapital für notwendige Umbauarbeiten bleibt!