Rekordwerte bei den Baulandpreisen

Jinny Verdonck

17. September 2020

Wie die Wohnimmobilienpreise sind auch die Baulandpreise stark gestiegen. Wer in Deutschland auf der Suche nach Bauland ist, der muss mancherorts tief in die Tasche greifen. Es gibt jedoch je nach Region eine große Preisspanne. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) wechselten baureife Grundstücke im Jahr 2019 für durchschnittlich 189,51 Euro je Quadratmeter den Besitzer.

Bauland in Berlin und Hamburg am kostspieligsten

Innerhalb von 10 Jahren sind die Preise für Bauland im Durchschnitt von etwa 122 Euro pro Quadratmeter auf 189,51 Euro im Jahr 2019 gestiegen. Doch in den Metropolen sind die Baulandpreise durchschnittlich sogar ca. sechsmal höher.

Am teuersten sind die Baulandpreise in Berlin, wo der Quadratmeterpreis bei 1.328,48 Euro liegt, gefolgt von Hamburg mit 1.157,91 Euro pro Quadratmeter. In beiden Metropolen sind die Wohnungen knapp und es herrscht ein Mangel an baureifen Grundstücken.

Die günstigsten Kaufwerte verzeichneten Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt: In diesen drei Bundesländern kostete Bauland weniger als 60 Euro je Quadratmeter.