Die Immobiliennews in Kürze - Januar 2021

18. Januar 2021

Anstieg der Preise für Wohnimmobilien

Auch im Jahr 2020 sind die Wohnimmobilienpreise stark in die Höhe geklettert, wie aus den Indexzahlen der Finanzierungsplattform Europace ermittelt wurde. Die Einfamilienhäuser im Bestand haben dabei mit 14,2 % im Vergleich zum Vorjahresmonat das deutlichste Preisplus verzeichnet. Eine weitere Preissteigerung gab es mit 11,1 % bei den Eigentumswohnungen (sowohl im Bestand als auch im Neubau). Auch bei neuen Eigenheimen gab es laut der Preisanalyse ein Plus von 7,3 %. Weniger stark sind die Preise in den letzten Monaten währenddessen bei Neubau-Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen gestiegen.

 

Es werden mehr Wohnungen genehmigt

In Deutschland sind im November 2020 nach Angaben des Statistischen Bundesamts 28.567 Wohnungen in Neubau-Wohngebäuden genehmigt worden. Das entspricht einem Plus von 9,8 % gegenüber dem Monat zuvor. Zwischen Januar und November 2020 gab es eine Genehmigung für insgesamt 288.479 Wohneinheiten in Neubauten und somit 4,8 % mehr als im Vorjahreszeitraum.

 

Wohnraumförderung in Rheinland-Pfalz in Höhe von 337 Mio. Euro

Für die soziale Wohnraumförderung hat die Landesregierung in Rheinland-Pfalz in 2020 alles in allem 337 Millionen Euro in die soziale Wohnraumförderung gesteckt. Mit den bewilligten Zuschüssen und Krediten wurden insgesamt 2.848 Wohneinheiten gefördert. Darunter befinden sich 1.751 Mietwohnungen, dem Höchstwert seit mehreren Jahrzehnten.

 

Deutsche Baudarlehen verzeichnen Rekordwert

Im Dezember 2020 ist hierzulande die Kreditsumme der Baudarlehen im Durchschnitt auf 300.000 Euro in die Höhe geklettert – einem neuen Rekordwert. Dies ist das Ergebnis einer Analyse des Finanzdienstleisters Dr. Klein. Somit betrug die Kreditsumme 15.000 Euro mehr als der Jahresdurchschnitt. Am beliebtesten sind dabei Annuitätendarlehen, die von 83,46 % der Darlehensnehmer gewählt werden. Dahingegen entscheiden sich trotz der niedrigen Zinsen nur 4,36 % für ein Forward-Darlehen.